Sprichwörter & Redewendungen

Bedeutung und Herkunft von Sprichwörtern und Redewendungen

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Kirche im Dorf lassen - © DariuszPa, istockpoto.com

Bedeutung: Die Kirche im Dorf lassen – etwas nicht übertreiben, auf dem Boden der Tatsachen bleiben, Ausspruch bei Unsachlichkeit Herkunft: Die Herkunft lässt sich kaum durch Quellen belegen. Allerdings sagt man über die Herkunft dieser Redewendung folgendes: Früher bildete die Kirche den Mittelpunkt des Dorfes. Alle Häuser wurden um die Kirche herumgebaut und sie war der Treffpunkt für alle Gläubigen. Die katholische Kirche führte regelmäßig Prozessionen durch in Form eines religiösen Zuges durch die Kirche oder durch das Dorf mit […]

Klappe zu, Affe tot - © lavoview, istockpoto.com

Bedeutung: Klappe zu, Affe tot – eine Sache ist erledigt, abgeschlossen Herkunft: Die Herkunft dieser Redewendung ist nicht sicher belegt. Aber viele Quellen besagen plausibel, dass sie aus dem Schausteller- und Zirkusgewerbe stammt. Früher warend dressierte Affen eine der Hauptattraktionen im Zirkus und so zeigten die Zirkusse damals oft am Kassenhäuschen des Zirkus’ ein kleines Äffchen in einer Holzkiste, um Menschen anzulocken. Wenn der Affee starb, blieb die Kiste zu. Auch Schausteller auf Jahrmärkten ließen dressierte Affen in einer Bude […]

Torschlusspanik haben - © Wikipedia

Bedeutung: Torschlusspanik haben – Angst, etwas zu verpassen, nicht mehr zu bekommen (vornehmlich aus Bereichen der Partnerschaft, Gesellschaft und Politik), Handlungsdruck, Befürchtung, noch nicht verwirklichte Ziele vor allem aus Altersgründen (Stichwort Midlife Crisis) nicht mehr zu erreichen und daraus resultierende voreilig getroffene Entscheidungen. Herkunft: Diese Redensart stammt aus dem Mittelalter. Bei Anbruch der Dunkelheit wurden die Stadttore aus Sicherheitsgründen geschlossen („Torschluss“). Einwohner, die bis dahin nicht zurückkehrten, mussten die Nacht vor den Toren der Stadt verbringen, wo sie der Kälte, […]

Kein Schwein; keine Sau - © Wikipedia

Bedeutung: Kein Schwein; keine Sau – kein Mensch, niemand, keiner Herkunft: Diese umgangssprachliche Redensart stammt wohl aus Schleswig-Holstein aus dem späten Mittelalter. Damals gab es noch nicht viele Menschen, die Lesen und Schreiben konnten, dementsprechend verdienten manche damit ihr Geld. Eine Familie namens „Swien“ (Swien heißt auf Plattdeutsch „Schwein“) aus der Nähe von Schleswig taten dies und boten ihre Dienstleistungen (das Lesen und Schreiben) den Leuten aus der Umgebung an. Bei einem unleserlichen Schriftstück wurde der Kunde wieder weggeschickt, denn […]

Diese Webseite führt eine Datenbank deutscher Sprichwörter und Redewendungen.


Vor allem Bedeutung und Herkunft deutscher Redensarten, deren Sinn sich dem Leser nicht sofort erschließt oder die Heutzutage nicht mehr in der ursprünglichen Form angewandt werden.

Den Vogel abschießen

Den Vogel abschieße

Bedeutung: Den Vogel abschießen - mit etwas erfolgreich sein, für Begeisterung ...

Etwas auf dem Kasten haben

Etwas auf dem Kasten

Bedeutung: Etwas auf dem Kasten haben - besondere Fähigkeiten besitzen, klug/gebildet ...

Wie ein Phönix aus der Asche

Wie ein Phönix aus

Bedeutung: Wie ein Phönix aus der Asche steigen/auferstehen/(sich) erheben - sich ...

Etwas unter den Tisch fallen lassen

Etwas unter den Tisc

Bedeutung: Etwas unter den Tisch fallen lassen - etwas verschweigen, etwas ...

Kohldampf haben/schieben

Kohldampf haben

Bedeutung: Kohldampf haben/schieben - großen Hunger haben, sehr hungrig sein, starken ...