Sprichwörter & Redewendungen

Bedeutung und Herkunft von Sprichwörtern und Redewendungen

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Man hat schon Pferde kotzen sehen - © markmiller, morguefile.com

Bedeutung: man hat schon Unglaubliches / Unwahrscheinliches erlebt. Etwas sehen oder erleben, was man für ausgeschlossen und unmöglich hält. Herkunft: Etwas unmögliches, da Pferde sich nämlich gar nicht übergeben können! Sie besitzen im Magen-Darm-Trakt einen Muskel, der dafür verantwortlich ist, dass sich einmal aufgenommene Nahrung nur in Richtung Darm bewegen kann. Das ist nicht immer praktisch, denn bei falscher oder übermäßiger Nahrungsaufnahme lindert Erbrechen oft das Leid. Wenn Pferde unter Bauchschmerzen oder Magenverstimmungen leiden kann das richtig gefährlich werden. Der […]

Eine Leiche im Keller haben - © Wikipedia

Bedeutung: eine Belastung aus der Vergangenheit / etwas auf dem Gewissen haben; ein Geheimnis hüten; eine Schuld auf sich geladen haben. Herkunft: Früher durfte man ungetaufte Verstorbene nicht auf einem katholischen Friedhof beerdigen. Wenn ein ungetauftes Kind starb (was leider früher hin und wieder geschah), galt als einziger gesegnete Ort, wo das Tote vor bösen Mächten geschützt blieb, das Elternhaus. Deshalb wurden dort heimlich tote Kinder im Keller begraben. Der Keller bot sich dafür an, weil dort selten Gäste hineinkamen. […]

Weg vom Fenster sein - © Wikimedia

Bedeutung: Weg vom Fenster sein – nicht dabei sein, verschwunden sein, manchmal: pleite sein, eine Chance verpasst haben Herkunft: Die Herkunft dieser Redensart ist nicht sicher belegt. Eine Vermutung lautet, sie stammt aus Regionen des Bergbaus. Auf dem Weg zur Arbeit sahen die Arbeiter die Alten am Fenster sitzen. Diese hatten früher auch jahrelang unter Tage gearbeitet und litten an der sogenannten Staublunge, so dass sie aus Atemnot oft am Fenster saßen. Wenn sie gestorben waren, waren sie “weg vom […]

Sich auftakeln - © jari, morguefile.com

Bedeutung: Sich auftakeln – sich schick machen, schön/auffällig kleiden, (teils zuviel) schminken Herkunft: Diese umgangssprachliche Redensart kommt ursprünglich aus der Seemannssprache des 18. Jahrhunderts. Das Ausstatten eines Segelschiffes mit der Segelausrüstung (Takelage genannt) zur Vorbereitung zum Auslaufen wurde Auftakeln genannt. Heute ist der Ausspruch “Man, ist die aufgetakelt” eher abwertend gemeint.

Diese Webseite führt eine Datenbank deutscher Sprichwörter und Redewendungen.


Vor allem Bedeutung und Herkunft deutscher Redensarten, deren Sinn sich dem Leser nicht sofort erschließt oder die Heutzutage nicht mehr in der ursprünglichen Form angewandt werden.

Den Vogel abschießen

Den Vogel abschieße

Bedeutung: Den Vogel abschießen - mit etwas erfolgreich sein, für Begeisterung ...

Etwas auf dem Kasten haben

Etwas auf dem Kasten

Bedeutung: Etwas auf dem Kasten haben - besondere Fähigkeiten besitzen, klug/gebildet ...

Wie ein Phönix aus der Asche

Wie ein Phönix aus

Bedeutung: Wie ein Phönix aus der Asche steigen/auferstehen/(sich) erheben - sich ...

Etwas unter den Tisch fallen lassen

Etwas unter den Tisc

Bedeutung: Etwas unter den Tisch fallen lassen - etwas verschweigen, etwas ...

Kohldampf haben/schieben

Kohldampf haben

Bedeutung: Kohldampf haben/schieben - großen Hunger haben, sehr hungrig sein, starken ...