Sprichwörter & Redewendungen

Bedeutung und Herkunft von Sprichwörtern und Redewendungen

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Vor Neid platzen - © Tay0527, istockphoto.com

Bedeutung: Vor Neid platzen – sehr neidisch sein auf etwas/jemanden Herkunft: Die Herkunft dieser Redewendung ist nicht sicher belegt. Vielleicht stammt sie von der Geschichte des römischen Fabeldichters Phaedrus. In dieser Fabel trifft ein Frosch auf einer grünen Wiese auf eine Kuh. Neidisch auf ihre Größe plustert der Frosch seine Backen auf, aber natürlich kommt er nicht an die Größe der Kuh heran. Allerdings ist der Frosch störrisch und will seine Niederlage nicht einsehen: Und so pumpt er immer mehr […]

Ans Eingemachte gehen - © wikipedia

Bedeutung: Ans Eingemachte gehen – an die Notfallreserven gehen, die letzten Reserven aufbrauchen, zur Neige gehen des Vorrats, es wird ernst Herkunft: Bis vor etwa hundert Jahren gab es noch keine Kühlschränke und Supermärkte an jeder Ecke. Die Menschen begannen daher schon im Herbst, Gemüse, Fleisch und Obst einzumachen – also durch kochen haltbar zu machen. Wenn im Winter die frischen Lebensmittel aufgebraucht waren, gingen sie „ans Eingemachte“, also griffen zum Eingekochten in den Einmachgläsern. Heutzutage wird das Einmachen kaum […]

Den Nagel auf den Kopf treffen - © ronnieb, morguefile.com

Bedeutung: Den Nagel auf den Kopf treffen – mitten „ins Schwarze“ treffen, genau das Richtige sagen/machen, einen Sachverhalt treffend beschreiben, mit etwas richtig liegen, mit wenigen Worten Wesentliches/den Kern einer Sache treffen Herkunft: „Den Nagel auf den Kopf treffen“ kommt aus dem Schießsport. Früher hat man in der Mitte der Zielscheibe einen Nagel zur Aufhängung angebracht. Traf der Schütze den Nagel und prallte der geschossene Pfeil davon ab, hatte er genau die Mitte und damit den Nagel auf den Kopf […]

Sein Licht unter den Scheffel stellen - © rajkumar, morguefile.com

Bedeutung: Sein Licht unter den Scheffel stellen – bescheiden sein, sich unter Wert verkaufen, sein Wissen/Kenntnisse/Fähigkeiten nicht offen zeigen Herkunft: Der Scheffel ist ein schaufelartiges Gerät, welches man früher als Getreidemaß nutzte. Die Redewendung stammt aus der Bibel. In Jesus‘ Bergpredigt wird gesagt, man zünde „auch nicht eine Lampe an und setzt sie unter den Scheffel, sondern auf das Lampengestell, und sie leuchtet allen, die im Hause sind“ (Matthäus 5:14). Ein Licht, welches unter einem Scheffel steht, kann nicht leuchten […]

Diese Webseite führt eine Datenbank deutscher Sprichwörter und Redewendungen.


Vor allem Bedeutung und Herkunft deutscher Redensarten, deren Sinn sich dem Leser nicht sofort erschließt oder die Heutzutage nicht mehr in der ursprünglichen Form angewandt werden.

Den Vogel abschießen

Den Vogel abschieße

Bedeutung: Den Vogel abschießen - mit etwas erfolgreich sein, für Begeisterung ...

Etwas auf dem Kasten haben

Etwas auf dem Kasten

Bedeutung: Etwas auf dem Kasten haben - besondere Fähigkeiten besitzen, klug/gebildet ...

Wie ein Phönix aus der Asche

Wie ein Phönix aus

Bedeutung: Wie ein Phönix aus der Asche steigen/auferstehen/(sich) erheben - sich ...

Etwas unter den Tisch fallen lassen

Etwas unter den Tisc

Bedeutung: Etwas unter den Tisch fallen lassen - etwas verschweigen, etwas ...

Kohldampf haben/schieben

Kohldampf haben

Bedeutung: Kohldampf haben/schieben - großen Hunger haben, sehr hungrig sein, starken ...