Sprichwörter & Redewendungen

Bedeutung und Herkunft von Sprichwörtern und Redewendungen

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Mit jemandem durch dick und dünn gehen - © clconroy, morguefile.com

Bedeutung: Mit jemandem durch dick und dünn gehen – gemeinsam gute und schlechte Zeiten erleben, solidarisch/treu sein, jemandem vorbehaltlos in allen Lebenslagen beistehen Herkunft: Entgegen der weitläufigen Annahme hat diese Redewendung nichts mit dem Körpergewicht zu tun, denn in der früheren Zeit ihrer Entstehung musste man sich über Fettpölsterchen, Schlankheitswahn und Abspecken noch keine Gedanken machen, da man sich noch viel zu Fuß bewegte. “Dick” bedeutet hier in seiner alten Bedeutung “dicht”. Ging man mit jemandem durch dick und dünn, […]

Seine Pappenheimer kennen - © Wikimedia

Bedeutung: Seine Pappenheimer kennen – jemanden gut kennen, durchschauen Herkunft: Der Ausdruck ist ein Zitat aus Schillers Drama “Wallensteins Tod”. Dies spielt im Dreißigjährigen Krieg (1618 bis 1648) und handelt vom Grafen von Pappenheim und seinem berüchtigten Regiment. Mit den Worten “daran erkenn ich meine Pappenheimer” drückt der Feldherr Wallenstein seine Anerkennung für den Mut, die Treue und den Kampfgeist der Soldaten aus. Die daraus entstandene Redewendung hatte so früher eine positivere Bedeutung als heute, wo die anerkennende Grundbedeutung der […]

Die Arschkarte ziehen - © mikkelwilliam, istockphoto.com

Bedeutung: Die Arschkarte ziehen – benachteiligt sein, Verlierer sein, Pech haben; eine Aufgabe machen oder sich mit Dingen beschäftigen müssen, auf die man keine Lust hat/die unangenehm sind Herkunft: Die am meisten verbreitete Herkunft dieser Redewendung stammt vom Schwarz-Weiß-Fernsehen. Es heißt, man konnte früher als Fernsehzuschauer beim Fußball die Farben der Gelben und Roten Karte nicht gut unterscheiden. Deshalb sollte zur besseren Unterscheidung die Gelbe in der Brusttasche und die Rote Karte in der Gesäßtasche (Arschtasche) aufbewahrt werden. Gegen diese […]

Jemandem die Würmer aus der Nase ziehen - © Luis Miguel Bugallo Sánchez, Wikimedia

Bedeutung: Jemandem die Würmer aus der Nase ziehen – jemanden mühsam zum Reden bringen (müssen), jemandem z.B. ein Geheimnis oder Geständnis entlocken; jemanden aushorchen/ausfragen Herkunft: Der Ursprung dieser Redewendung geht auf die alte Volksmedizin zurück, auf Zeiten, in denen es noch keine Krankenhäuser und richtige ausgebildete Ärzte gab. Früher dachten die Menschen, Krankheiten werden durch wurmförmige Dämonen im Kopf verursacht. “Wunderheiler” und Quacksalber machten sich dies zunutze und zogen von Jahrmarkt zu Jahrmarkt, wo sie unter viel Brimborium ihre Patienten […]

Diese Webseite führt eine Datenbank deutscher Sprichwörter und Redewendungen.


Vor allem Bedeutung und Herkunft deutscher Redensarten, deren Sinn sich dem Leser nicht sofort erschließt oder die Heutzutage nicht mehr in der ursprünglichen Form angewandt werden.

Den Vogel abschießen

Den Vogel abschieße

Bedeutung: Den Vogel abschießen - mit etwas erfolgreich sein, für Begeisterung ...

Etwas auf dem Kasten haben

Etwas auf dem Kasten

Bedeutung: Etwas auf dem Kasten haben - besondere Fähigkeiten besitzen, klug/gebildet ...

Wie ein Phönix aus der Asche

Wie ein Phönix aus

Bedeutung: Wie ein Phönix aus der Asche steigen/auferstehen/(sich) erheben - sich ...

Etwas unter den Tisch fallen lassen

Etwas unter den Tisc

Bedeutung: Etwas unter den Tisch fallen lassen - etwas verschweigen, etwas ...

Kohldampf haben/schieben

Kohldampf haben

Bedeutung: Kohldampf haben/schieben - großen Hunger haben, sehr hungrig sein, starken ...