Sprichwörter & Redewendungen

Bedeutung und Herkunft von Sprichwörtern und Redewendungen

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Wie von der Tarantel gestochen - © T. Tarvainis, Wikipedia

Bedeutung: Wie von der Tarantel gestochen – jemand zeigt eine überraschende und äußerst heftige Reaktion, wie besessen/wahnsinnig und überraschend reagieren, wild mit den Armen fuchteln und herumrennen. Herkunft: Wenn die Tarantel sticht, dann bricht ihr Opfer in einen übertrieben wilden und unkoordinierten Tanz aus – so sagt es jedenfalls der Volksglaube. Und darauf geht diese Redewendung zurück. Die Europäische Taranteln verfügen je nach Art entweder über gar kein Gift oder ihr Gift ist so schwach, daß es einem Menschen nicht […]

Alter Schwede - © Bengt Nyman, Wikipedia

Bedeutung: „Alter Schwede“ – Ausdruck des Erstaunens, Gebrauch alternativ für Kumpel, Kamerad: „Na du alter Schwede!“. Herkunft: Der Große Kurfürst Friedrich Wilhelm (1620 – 1688) warb nach dem dreißigjährigen Krieg alte schwedische Soldaten als Ausbilder für das preußische Heer an. Diese Soldaten waren so beliebt, dass man sie freundschaftlich mit “alter Schwede” ansprach. Heute begrüßt man seine guten Kumpels mit “alter Schwede”. Man kann die Redewendung aber auch anwenden, wenn man über etwas sehr erstaunt ist. Nach Ende des Dreißigjährigen […]

Etwas auf dem Schirm haben - © U.S. Navy, Wikipedia

Bedeutung: Etwas auf dem Schirm haben – noch etwas zu erledigen haben, etwas oder jemanden nicht aus den Augen lassen, sich über etwas im Klaren sein, was vor sich geht oder was noch ansteht. Herkunft: Die Redewendung “Etwas auf dem Schirm haben” geht auf den Beruf des Fluglotsen zurück. Fluglotsen arbeiten auf Flughäfen und sorgen dafür, dass alle Flugzeuge sicher landen und starten können. Wichtige Hilfsmittel sind Bildschirme, auf denen die Lotsen die Bewegungen der Flugzeuge verfolgen können. Per Funkkontakt […]

Jemandem einen Denkzettel verpassen - © Pavel Krok, Wikipedia

Bedeutung: Jemandem einen Denkzettel verpassen – jemanden bestrafen, zum Nachdenken bringen, eine Lektion erteilen, sich an jemanden rächen. Herkunft: Diese Redewendung stammt aus dem späten Mittelalter. Schon in dieser Zeit gab es so etwas wie gerichtliche Vorladungen, die “Gedenkzettel” genannt  wurden und auf denen schriftlich der Termin vermerkt war. Später setzte sich der Denkzettel auch außerhalb des Gerichtswesens durch und bezeichnete allgemeine Schriftstücke und schriftliche Mitteilungen. In Klosterschulen und katholischen Jesuitenschulen bekamen die Schüler im 16. Jahrhundert Denkzettel (auch “Schandzettel”) […]

Diese Webseite führt eine Datenbank deutscher Sprichwörter und Redewendungen.


Vor allem Bedeutung und Herkunft deutscher Redensarten, deren Sinn sich dem Leser nicht sofort erschließt oder die Heutzutage nicht mehr in der ursprünglichen Form angewandt werden.

Den Vogel abschießen

Den Vogel abschieße

Bedeutung: Den Vogel abschießen - mit etwas erfolgreich sein, für Begeisterung ...

Etwas auf dem Kasten haben

Etwas auf dem Kasten

Bedeutung: Etwas auf dem Kasten haben - besondere Fähigkeiten besitzen, klug/gebildet ...

Wie ein Phönix aus der Asche

Wie ein Phönix aus

Bedeutung: Wie ein Phönix aus der Asche steigen/auferstehen/(sich) erheben - sich ...

Etwas unter den Tisch fallen lassen

Etwas unter den Tisc

Bedeutung: Etwas unter den Tisch fallen lassen - etwas verschweigen, etwas ...

Kohldampf haben/schieben

Kohldampf haben

Bedeutung: Kohldampf haben/schieben - großen Hunger haben, sehr hungrig sein, starken ...