Sprichwörter & Redewendungen

Bedeutung und Herkunft von Sprichwörtern und Redewendungen

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Jemanden ins Bockshorn jagen - © Victor Bezrukov, Wikipedia

Bedeutung: Jemanden ins Bockshorn jagen/sich nicht ins Bockshorn jagen lassen – jemanden einschüchtern, in die Enge treiben, verunsichern, auf eine falsche Fährte führen; sich nicht verunsichern/einschüchtern lassen. Herkunft: Die Herkunft dieser Redewendung ist nicht eindeutig belegt. Es gibt literarische Belege aus dem 15. Jahrhundert, aber diese sind in der Bedeutung nicht einheitlich und man vermutet, dass die Bedeutung schon damals verloren gegangen ist. Daher vermutet man ebenfalls, dass letztendlich die Texte von Luther dafür gesorgt haben, dass sich heute die […]

Das Handtuch werfen - © Mattes, Wikipedia

Bedeutung: Das Handtuch werfen/schmeißen – aufgeben, kapitulieren, resignieren, sich geschlagen geben, aufhören zu kämpfen, eine Niederlage zugeben, sich mit einem Misserfolg abfinden, sich nicht mehr länger anstrengen, weil man nicht mehr an den Erfolg glaubt, Beruf: von seinem Amt zurücktreten, seinen Beruf aufgeben. Herkunft: Diese Redewendung stammt aus dem Boxsport. Wenn ein Boxer kurz vor dem Knockout steht und der Kampf nicht mehr gewonnen werden kann, muss er und sein Trainerteam nicht bis zum bitteren Ende warten, sondern der Trainer […]

Stille Wasser sind tief - © Andreas Tille, Wikipedia

Bedeutung: Stille Wasser sind tief – Auf Menschen angewandt sagt man dies zu/über jemanden, der eigentlich recht schüchtern, introvertiert, zurückhaltend ist und nicht gern im Mittelpunkt steht. Wenn dieser Jemand dann aber doch mal überrascht durch lautes Auftreten, überrraschende Handlungen oder überdurchschnittlichem Können/Wissen, benutzt man das Sprichwort “Stille Wasser sind tief”. Abgeleitet von der Natur, in der selbst ruhige Gewässer ungeahnt tief sein oder starke Strömungen enthalten können, was man dem Gewässer äußerlich gar nicht ansieht. Das trifft bildhaft auch […]

Schmiere stehen - © Simone Casadei, Wikipedia

Bedeutung: Schmiere stehen – meist angewandt bei einem Streich oder der Ausübung einer Straftat oder illegalen Handlung: Wache schieben, aufpassen, ob jemand kommt; verantwortlich dafür zu warnen, sobald jemand kommt oder Gefahr droht, entdeckt zu werden; ein Verbrechen absichern. Dies nennt sich bei einer illegalen Tat “Beihilfe”. Herkunft: Die Redensart kommt aus dem Jiddischen (“schimro” bedeutet Wache, Bewachung, “HaSchomer” Wächter). Sie ist mit dem hebräischen “schmiera” über die Gaunersprache in die deutsche Umgangssprache gelangt.

Diese Webseite führt eine Datenbank deutscher Sprichwörter und Redewendungen.


Vor allem Bedeutung und Herkunft deutscher Redensarten, deren Sinn sich dem Leser nicht sofort erschließt oder die Heutzutage nicht mehr in der ursprünglichen Form angewandt werden.

Den Vogel abschießen

Den Vogel abschieße

Bedeutung: Den Vogel abschießen - mit etwas erfolgreich sein, für Begeisterung ...

Etwas auf dem Kasten haben

Etwas auf dem Kasten

Bedeutung: Etwas auf dem Kasten haben - besondere Fähigkeiten besitzen, klug/gebildet ...

Wie ein Phönix aus der Asche

Wie ein Phönix aus

Bedeutung: Wie ein Phönix aus der Asche steigen/auferstehen/(sich) erheben - sich ...

Etwas unter den Tisch fallen lassen

Etwas unter den Tisc

Bedeutung: Etwas unter den Tisch fallen lassen - etwas verschweigen, etwas ...

Kohldampf haben/schieben

Kohldampf haben

Bedeutung: Kohldampf haben/schieben - großen Hunger haben, sehr hungrig sein, starken ...