Sprichwörter & Redewendungen

Bedeutung und Herkunft von Sprichwörtern und Redewendungen

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Damoklesschwert - © Wikipedia

Bedeutung: Damoklesschwert – einer ständigen Gefahr/Bedrohung ausgesetzt sein; Metapher der bestehenden Gefahr in einer scheinbar komfortablen Situation Herkunft: Schwebt das Damoklesschwert über jemanden, ist dieser ständig einer Gefahr ausgesetzt, oder die momentane Glückssträhne könnte bald ein Ende finden. Das Damoklesschwert geht auf eine Sage von Ciceros zurück. Demnach war Damokles in der ersten Hälfte des 4. Jahrhunderts v. Chr. ein Günstling des Tyrannen Dionysios I. oder Dionysios II. von Syrakus (405-367 v. Chr.).  Er war mit seinem Leben unzufrieden und neidisch […]

Blaumachen - © Alvimann, morguefile.com

Bedeutung: Blaumachen – Arbeit oder Schule schwänzen, unentschuldigt fehlen, grundloses Fernbleiben Herkunft: Diese Redensart stammt vom früheren “Blauen Montag”. Dieser freie Tag war früher bei den Färbern gebräuchlich, die die zu färbende Wolle am Sonntag zum Einwirken in das Färbebad legten. Montags nahmen sie die Wolle dann aus dem Bad und ließen sie an der Luft trocknen. Die spezielle Farbe, die damals verwendet wurde (unbestätigte Quellen sagen, es war besonders viel Urin darin, weshalb die Färber am Montag nach ordentlichem […]

Auf den Lorbeeren ausruhen

Bedeutung: Auf den Lorbeeren ausruhen – nach einem Erfolg/einer guten Leistung gleichgültig, träge werden; sich nicht weiter bemühen Herkunft: Im Mittelalter wurden Heerführer nach einer erfolgreichen Schlacht mit Lorbeeren geschmückt, ebenso wie Sieger nach einem Wettkampf oder Turnier. Lorbeeren zu ernten bedeutete also, Ruhm und Lob zu bekommen. Auch heute erntet man zumindest sprichwörtlich noch Lorbeeren, wenn jemand in einer Sache Erfolg hat. Man darf sich jedoch nicht auf seinen Lorbeeren ausruhen und einfach darauf hoffen, dass es beim nächsten […]

Jemanden auf dem falschen Fuß erwischen - © xenia, morguefile.com

Bedeutung: Jemandem auf dem falschen Fuß erwischen – jemanden unvorbereitet erwischen/ertappen/überraschen, zu einem ungünstigen Zeitpunkt erscheinen Herkunft: Diese Redewendung kommt aus dem Sport. Viele Sportler, besonders Fußballer und Tennis- oder Badmintonspieler haben ein “starkes” Bein, das sie beim Abspielen stärker belasten und mit diesem Bein stärker schießen können oder einen festeren Stand haben. Erwischt man sie auf dem “falschen Fuß”, fällt das Ergebnis schwächer aus. Auch Nicht-Sportler kann man auf dem “falschen Fuß” erwischen – zum Beispiel, wenn jemand nicht […]

Diese Webseite führt eine Datenbank deutscher Sprichwörter und Redewendungen.


Vor allem Bedeutung und Herkunft deutscher Redensarten, deren Sinn sich dem Leser nicht sofort erschließt oder die Heutzutage nicht mehr in der ursprünglichen Form angewandt werden.

Den Vogel abschießen

Den Vogel abschieße

Bedeutung: Den Vogel abschießen - mit etwas erfolgreich sein, für Begeisterung ...

Etwas auf dem Kasten haben

Etwas auf dem Kasten

Bedeutung: Etwas auf dem Kasten haben - besondere Fähigkeiten besitzen, klug/gebildet ...

Wie ein Phönix aus der Asche

Wie ein Phönix aus

Bedeutung: Wie ein Phönix aus der Asche steigen/auferstehen/(sich) erheben - sich ...

Etwas unter den Tisch fallen lassen

Etwas unter den Tisc

Bedeutung: Etwas unter den Tisch fallen lassen - etwas verschweigen, etwas ...

Kohldampf haben/schieben

Kohldampf haben

Bedeutung: Kohldampf haben/schieben - großen Hunger haben, sehr hungrig sein, starken ...