Sprichwörter & Redewendungen

Bedeutung und Herkunft von Sprichwörtern und Redewendungen

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Kein Blatt vor dem Mund nehmen - © jeltovski, morguefile.com

Bedeutung: Kein Blatt vor den Mund nehmen – ohne zu zögern seine Meinung sagen, schonungslos sein, ohne Beschönigung reden, etwas direkt aussprechen, auch wenn es unangenehm ist Herkunft: Diese Redewendung entwickelte sich aus dem Theaterwesen. Früher ging es in den Komödien im Theater recht schonungslos zu – selbst hohe Staatsmänner und Politiker wurden gern auf die Schippe genommen und auch kritisiert. Damit sie dafür nicht bestraft werden konnten, versteckten de Schauspieler ihre Gesichter hinter Masken. Zur Anfangszeit des Theaters gab […]

Seine Felle davonschwimmen sehen - © Kevin_P, morguefile.com

Bedeutung: Seine Felle davonschwimmen sehen – seine Hoffnungen schwinden sehen, entmutigt sein, einen Nachteil befürchten, seine Interessen gefährdet sehen Herkunft: Diese Redensart stammt ursprünglich aus der Lohgerberei. Schon vor langer Zeit verarbeiteten die Lohgerber Rinderhäute zu kräftigem Leder, welches dann für Sättel, Schuhsohlen und Stiefel verwendet wurde. Bei der Herstellung wurde viel Wasser benötigt, denn die Felle mussten ständig gewässert und gespült werden. So arbeiteten die Lohgerber am Fluss. Wenn sie jedoch nicht aufpassten, fielen die Felle ins Wasser – […]

Am Pranger stehen - © wikimedia.org

Bedeutung: Am Pranger stehen – öffentlich kritisiert/beschuldigt werden, angeprangert werden, zur Schau gestellt werden, der öffentlichen Schande ausgesetzt sein, bloßgestellt werden Herkunft: Der Ursprung dieser Redewendung ist der mittelalterliche Schandpfahl, der für die Bestrafung von Verurteilten gebraucht wurde. Angekettet meist mit einem Halseisen wurden sie öffentlich zur Schau gestellt und der Verachtung und Verspottung des Volkes ausgesetzt. Oft wurde diese Strafe verbunden mit körperlicher Züchtigung, Verstümmelung, dem Landesverweis oder einer Geldstrafe. Mitte des 19. Jahrhunderts wurde die Prangerstrafe abgeschafft, schon […]

Aufpassen wie ein Schießhund

Bedeutung: Aufpassen wie ein Schießhund – äußerst aufmerksam sein, sich nichts entgehen lassen Herkunft: Diese Redewendung entwickelte sich aus der Jägersprache. Seit jeher kommen in der Jagd Hunde zum Einsatz, welche die Jäger bei der Jagd nach Wild unterstützen. Hunde, die die Aufgabe haben, angeschossenes Wild aufzuspüren, wurden früher “Schießhunde” genannt und mussten besonders aufmerksam sein. Wenn sich heute jemand also nichts entgehen lassen will, passt er auf wie ein Schießhund.

Diese Webseite führt eine Datenbank deutscher Sprichwörter und Redewendungen.


Vor allem Bedeutung und Herkunft deutscher Redensarten, deren Sinn sich dem Leser nicht sofort erschließt oder die Heutzutage nicht mehr in der ursprünglichen Form angewandt werden.

Den Vogel abschießen

Den Vogel abschieße

Bedeutung: Den Vogel abschießen - mit etwas erfolgreich sein, für Begeisterung ...

Etwas auf dem Kasten haben

Etwas auf dem Kasten

Bedeutung: Etwas auf dem Kasten haben - besondere Fähigkeiten besitzen, klug/gebildet ...

Wie ein Phönix aus der Asche

Wie ein Phönix aus

Bedeutung: Wie ein Phönix aus der Asche steigen/auferstehen/(sich) erheben - sich ...

Etwas unter den Tisch fallen lassen

Etwas unter den Tisc

Bedeutung: Etwas unter den Tisch fallen lassen - etwas verschweigen, etwas ...

Kohldampf haben/schieben

Kohldampf haben

Bedeutung: Kohldampf haben/schieben - großen Hunger haben, sehr hungrig sein, starken ...