Sprichwörter & Redewendungen

Bedeutung und Herkunft von Sprichwörtern und Redewendungen

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Sich etwas aus den Fingern saugen - © rchall, morguefile.com

Bedeutung: Sich etwas aus den Fingern saugen – sich etwas ausdenken, etwas frei erfinden Herkunft: Diese Redewendung entwickelte sich daraus, dass die Menschen im alten Rom früher glaubten, die Bären würden während des Winterschlafs Milch aus den Pfoten saugen und deshalb die langen Monate des Winters nicht verhungern. Die Forscher überlegten, wie dies möglich ist und da manche Bären während des Schlafs an den Pfoten lutschten und dabei Schmatzgeräusche machten, dachten sich die Forscher diese Erklärung aus. Dass die Bären […]

Etwas auf die hohe Kante legen - © gracey, morguefile.com

Bedeutung: Etwas auf die hohe Kante legen – Geld sparen Herkunft: Diese Redewendung kommt aus dem Mittelalter, als die Menschen ihr Geld noch nicht zu einer Bank brachten, sondern ihr Vermögen zuhause aufbewahrten. Beliebte Verstecke waren die Kanten hoher, uneinsehbarer Möbelstücke, wie zum Beispiel der hölzerne Rahmen über dem Bett, an dem die schweren Vorhänge angebracht waren, oder auch in alten Truhen gab und gibt es noch eine “hohe Kante” für Kostbarkeiten und Geld. Eine andere Deutung beschreibt Geldrollen, die […]

In die Binsen gehen - © seabreeze, morguefile.com

Bedeutung: In die Binsen gehen – verloren/kaputt gehen, missglücken, schief gehen, scheitern, nicht zustande kommen Herkunft: Diese Redewendung kommt aus der Jägersprache. Binsen sind die hohen Gräser und Pflanzen am Ufer eines Gewässers, in dem sich die Tiere bei Gefahr (wenn der Jäger beispielsweise schießen will) verstecken können. Flüchten die Enten und andere Wasservögel ins Schilf, gehen sie für den Jäger in die Binsen, sind also verloren, weil er sie dort nicht mehr auffinden und erlegen kann.

Etwas im Schilde führen - © DugganArts, morguefile.com

Bedeutung: Etwas im Schilde führen – etwas aus dem Hinterhalt planen, eine vermeintlich nette Tat mit Hintergedanken ausführen, etwas Böses beabsichtigen, was der andere nicht ahnt Herkunft: Diese Redewendung stammt aus dem Mittelalter. Damals führten alle Adelshäuser ihr Familienwappen auf dem Schild, auf Fahnen und Helmen. Nur Familienmitglieder durften das Wappen führen. Man erkannte so selbst einen Reiter in Rüstung schon von Weitem an seinem Wappen, was er im Schilde führte, ob sich ein Freund oder Feind näherte. Erst später […]

Diese Webseite führt eine Datenbank deutscher Sprichwörter und Redewendungen.


Vor allem Bedeutung und Herkunft deutscher Redensarten, deren Sinn sich dem Leser nicht sofort erschließt oder die Heutzutage nicht mehr in der ursprünglichen Form angewandt werden.

Den Vogel abschießen

Den Vogel abschieße

Bedeutung: Den Vogel abschießen - mit etwas erfolgreich sein, für Begeisterung ...

Etwas auf dem Kasten haben

Etwas auf dem Kasten

Bedeutung: Etwas auf dem Kasten haben - besondere Fähigkeiten besitzen, klug/gebildet ...

Wie ein Phönix aus der Asche

Wie ein Phönix aus

Bedeutung: Wie ein Phönix aus der Asche steigen/auferstehen/(sich) erheben - sich ...

Etwas unter den Tisch fallen lassen

Etwas unter den Tisc

Bedeutung: Etwas unter den Tisch fallen lassen - etwas verschweigen, etwas ...

Kohldampf haben/schieben

Kohldampf haben

Bedeutung: Kohldampf haben/schieben - großen Hunger haben, sehr hungrig sein, starken ...