Sprichwörter & Redewendungen

Bedeutung und Herkunft von Sprichwörtern und Redewendungen

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Bedeutung:

Etwas an die große Glocke hängen – etwas öffentlich machen, auch: etwas breit treten, etwas herumerzählen, indiskret sein

Etwas an die große Glocke hängen

Etwas an die große Glocke hängen – © taliesin, morguefile.com

Herkunft:

Als es noch keine modernen Kommunikationswege gab, diente die Glocke der Kirche gerade den Menschen in ländlicheren Gebieten als Ruf, dass es Neues gab. Die Glocke war weithin hörbar und die Menschen wussten, dass etwas Wichtiges und Bedeutendes zu erfahren war. Im Mittelalter rief die Kirchenglocke auch zu Gerichtsverhandlungen, bei denen dann oft private Fehden ausgebreitet, ausgetragen und auch aufgebauscht wurden. Hängt man heute also buchstäblich was an die “große Glocke”, macht man etwas in vollem Bewusstsein und in großem Stil öffentlich.

Ein Kommentar

  1. Tim sagt:

    Schreibfehler 6. Zeile ,,buchtäblich” dort fehlt das s.

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Vor allem Bedeutung und Herkunft deutscher Redensarten, deren Sinn sich dem Leser nicht sofort erschließt oder die Heutzutage nicht mehr in der ursprünglichen Form angewandt werden.

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