Sprichwörter & Redewendungen

Bedeutung und Herkunft von Sprichwörtern und Redewendungen

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Bedeutung:

Auf den Keks gehen – jemandem auf die Nerven gehen, Ablehnung/Überdruss hervorrufen, lästig werden, aufdringlich sein

Auf den Keks gehen - © mconnors, morguefile.com

Auf den Keks gehen - © mconnors, morguefile.com

Herkunft:

Der Ursprung dieser Redewendung ist nicht sicher geklärt. Sie ist erst in den letzten dreißig Jahren populär geworden. In den 1960er Jahren nannte man durchgeknallte, verrückte Personen „cake“ oder „fruitcake“, daher könnte hier der Zusammenhang zum Keks liegen. Vielleicht entstand so auch der Ausdruck „einen weichen Keks haben“, der jemanden bezeichnet, der nicht ganz bei Verstand ist. Somit ergibt sich der Zusammenhang zwischen dem Keks und dem Kopf, den Nerven. Möglicherweise entwickelte sich so aus der Person, die „einen weichen Keks hat“ eine Person, die „einem auf den Keks geht“.

Ein Kommentar

  1. Marina sagt:

    sehr gut erklärt

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Vor allem Bedeutung und Herkunft deutscher Redensarten, deren Sinn sich dem Leser nicht sofort erschließt oder die Heutzutage nicht mehr in der ursprünglichen Form angewandt werden.

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