Sprichwörter & Redewendungen

Bedeutung und Herkunft von Sprichwörtern und Redewendungen

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Ins Gras beißen - © luchian_alexandru, morguefile.com

Bedeutung: Ins Gras beißen – (manchmal: unfreiwillig) sterben Herkunft: Wann genau sich diese Redewendung entwickelte, ist nicht gesichert. Schon im Alten Testament stirbt jemand, der „ins Gras beißt“, unfreiwillig. Der antike römische Dichter Homer sprach vom „in den Staub beißen“, beim römischen Dichter Ovid (43 v. Chr. bis 17 n. Chr.) bissen sie in den Sand, sein Landsmann Vergil (70 v. Chr. bis 19 v. Chr.) in die Erde. Auf den Schlachtfeldern wurden Verwundete am Boden zurückgelassen, wo sie ihren […]

Jemandem die Zähne zeigen - © Wikimedia

Bedeutung: Jemandem die Zähne zeigen – Widerstand leisten, sich wehren, angreifen, jemandem unerschrocken/mit Selbstbewusstsein entgegentreten, Entschlossenheit demonstrieren, sich etwas nicht gefallen lassen Herkunft: Die Redewendung stammt von den Drohgebärden von Hunden, Wölfen und anderen Raubtieren. Diese fletschen und zeigen die Zähne, wenn sie angriffslustig sind und Kampfbereitschaft signalisieren wollen und zeigen dem Angreifer so, dass sie jederzeit zubeißen können. Der Gebrauch der Redewendung ist schon seit dem 16. Jahrhundert nachgewiesen.

Einen Zahn zulegen - © wikipedia

Bedeutung: Einen Zahn zulegen – sich beeilen, das Tempo steigern, die Geschwindigkeit erhöhen, schneller/besser werden Herkunft: Diese Redewendung ist im Mittelalter entstanden. Damals kochte man noch in großen Töpfen über offenem Feuer. Von der Decke hingen Metallstreifen mit vielen Zacken in der Art eines Sägekamms, sogenannte „Kräuel“, an die man die Töpfe einhängte. Als einzige Möglichkeit der Temperaturregelung konnte man die Höhe der Zähne bestimmen – hängte man den Topf tiefer und somit näher an das Feuer, legte man also […]

Jemandem auf den Zahn fühlen - © duboix, morguefile.com

Bedeutung: Jemandem auf den Zahn fühlen – etwas genauer prüfen, jemanden ausfragen/aushorchen, jemandes Meinung ergründen, auf die Probe stellen Herkunft: Früher gab es noch keine Zahnärzte und bis ins 18. Jahrhundert übernahmen Bader, Barbiere oder der Dorfschmied die „Zahnpflege“. Da damals noch keine technischen Errungenschaften der heutigen Zeit zur Verfügung standen, blieb dem „Zahnarzt“ oft nichts anderes übrig, als durch Klopfen und Befühlen herauszufinden, welcher der schmerzende Zahn war und ihn oft mithilfe einer Zange – ohne Betäubung versteht sich […]

Diese Webseite führt eine Datenbank deutscher Sprichwörter und Redewendungen.


Vor allem Bedeutung und Herkunft deutscher Redensarten, deren Sinn sich dem Leser nicht sofort erschließt oder die Heutzutage nicht mehr in der ursprünglichen Form angewandt werden.

Jemandem den Kopf waschen

Jemandem den Kopf wa

Bedeutung: Jemandem den Kopf waschen - jemandem seine Meinung sagen, zurechtweisen, ...

Den Vogel abschießen

Den Vogel abschieße

Bedeutung: Den Vogel abschießen - mit etwas erfolgreich sein, für Begeisterung ...

Etwas auf dem Kasten haben

Etwas auf dem Kasten

Bedeutung: Etwas auf dem Kasten haben - besondere Fähigkeiten besitzen, klug/gebildet ...

Wie ein Phönix aus der Asche

Wie ein Phönix aus

Bedeutung: Wie ein Phönix aus der Asche steigen/auferstehen/(sich) erheben - sich ...

Etwas unter den Tisch fallen lassen

Etwas unter den Tisc

Bedeutung: Etwas unter den Tisch fallen lassen - etwas verschweigen, etwas ...