Sprichwörter & Redewendungen

Bedeutung und Herkunft von Sprichwörtern und Redewendungen

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Jemandem etwas in die Schuhe schieben

Bedeutung: Jemandem etwas in die Schuhe schieben – jemandem unberechtigt die Schuld geben, eine falsche Schuldzuweisung machen Herkunft: Jemandem etwas „in die Schuhe zu schieben“ war einmal ein alter Diebestrick. Früher gab es noch oft Schlafräume in Herbergen, die für mehrere Personen waren. Darunter war auch schnell mal ein Dieb, der die Gäste bestahl, besonders zu Zeiten der fahrenden Gesellen. Bemerkte jedoch mal einer den Diebstahl und veranlasste eine Durchsuchung, schob der Dieb schnell das Diebesgut in die Schuhe oder […]

Asche auf mein Haupt - © kahanaboy, morguefile.com

Bedeutung: Asche auf mein Haupt – selbst anklagen, bereuen, bedauern, büßen Herkunft: Asche gilt als Zeichen der Trauer, Buße und Umkehr und symbolisiert besonders im christlichen Zusammenhang Neuanfang und seelische Reinigung. Dafür steht ebenso der Aschermittwoch. Dieser hat seinen Namen durch einen alten christlichen Brauch erhalten: Menschen, die eine Sünde begangen hatten, trugen ab diesem Tag bis Ostern Bußkleider, wurden mit Asche bestreut und symbolisch aus der Kirche geworfen. In den nächsten 40 Tagen erhielten die Sünder die Gelegenheit, Buße […]

Etwas auf dem Kerbholz haben - © Sandstein, Wikipedia

Bedeutung: Etwas auf dem Kerbholz haben – etwas angestellt, sich schuldig gemacht haben, manchmal: Erfahrungen haben, etwas geleistet haben Herkunft: Mit einem Kerbholz dokumentierte man früher, wer bei wem wie viel in der Schuld stand. Konnte ein Käufer etwas nicht sofort bezahlen, spaltete man ein Holzstück in zwei Teile und ritzte in beide Teile Kerben in der Anzahl, in der der Käufer Schulden hatte. Dieser bekam die eine Hälfte, der Händler die andere und so wussten beide, wie viel der […]

Der Sündenbock sein - © juditu, morguefile.com

Bedeutung: Der Sündenbock sein – zu Unrecht für etwas verantwortlich gemacht werden, die Schuld bekommen, verantwortlich gemacht werden für einen Misserfolg oder Niederlage eines anderen Herkunft: Der Begriff Sündenbock entstand schon früh bei den Juden, die einmal im Jahr 2 Böcke aus der Herde einer Gemeinde aussuchten und per Los entschieden, wer von beiden dem Gott Jahwe geopfert werden sollte. Durch einen Priester bekam der andere die Sünden des ganzen Volkes übertragen, wurde so zum „Sündenbock“ gemacht und dann in […]

Diese Webseite führt eine Datenbank deutscher Sprichwörter und Redewendungen.


Vor allem Bedeutung und Herkunft deutscher Redensarten, deren Sinn sich dem Leser nicht sofort erschließt oder die Heutzutage nicht mehr in der ursprünglichen Form angewandt werden.

Jemandem den Kopf waschen

Jemandem den Kopf wa

Bedeutung: Jemandem den Kopf waschen - jemandem seine Meinung sagen, zurechtweisen, ...

Den Vogel abschießen

Den Vogel abschieße

Bedeutung: Den Vogel abschießen - mit etwas erfolgreich sein, für Begeisterung ...

Etwas auf dem Kasten haben

Etwas auf dem Kasten

Bedeutung: Etwas auf dem Kasten haben - besondere Fähigkeiten besitzen, klug/gebildet ...

Wie ein Phönix aus der Asche

Wie ein Phönix aus

Bedeutung: Wie ein Phönix aus der Asche steigen/auferstehen/(sich) erheben - sich ...

Etwas unter den Tisch fallen lassen

Etwas unter den Tisc

Bedeutung: Etwas unter den Tisch fallen lassen - etwas verschweigen, etwas ...