Sprichwörter & Redewendungen

Bedeutung und Herkunft von Sprichwörtern und Redewendungen

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Aus dem Schneider sein - © cohdra, morguefile.com

Bedeutung: Aus dem Schneider sein – aus Schwierigkeiten entkommen sein, aus einer schwierigen Lage befreit sein, sich nun in einer günstigen Lage befinden, Probleme gelöst haben Herkunft: Diese Redewendung kommt vom früheren Kartenspielen. „Schneider sein“ bedeutete damals, man hatte weniger als die Hälfte der Punkte, stand also gar nicht gut da. Als Schneider hatte man früher keinen angesehenen Beruf und stand so automatisch auf der Verliererseite und das übertrug sich so auf das Kartenspielen. Wer verlor, war Schneider. Wer aber […]

Wo drückt der Schuh? - © jdurham, morguefile.com

Bedeutung: Wo drückt der Schuh? – Wo ist das Problem? Was stimmt nicht? Herkunft: Besonders Frauen kennen das: Neue Schuhe sehen schön aus, noch ganz glänzend und sauber, aber wenn sie noch nicht eingelaufen sind oder etwas zu klein sind, kann der Schuh schon mal drücken. So wird im übertragenen Sinn die drückende Stelle mit Kummer und Sorge gleichgesetzt. Schon die alten Römer taten den Ausspruch, der übersetzt heißt: „Niemand außer mir weiß, wo mich der Schuh drückt.“ Also nur […]

Alle Wege führen nach Rom - © darnok, morguefile.com

Bedeutung: Alle Wege führen nach Rom – mehrere Lösungsmöglichkeiten für ein Problem; mehrere Wege, um zum Ziel zu kommen Herkunft: Die Herkunft dieser Redewendung ist nicht sicher belegt. Man vermutet aber, dass der Ursprung darin liegt, dass in der Antike Rom das politische, wirtschaftliche und kulturelle Zentrum war. Darüber hinaus hatte Kaiser Augustus im Jahre 20 v. Chr. auf dem Forum Romanum eine vergoldete Säule aufgestellt, auf der die Namen aller Hauptstädte der Provinzen des Römischen Reiches mit ihrer Entfernung […]

Den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen - © sebastiano, morguefile.com

Bedeutung: Den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen – etwas Offensichtliches/Naheliegendes übersehen, die Lösung eines Problems vor lauter Auswahlmöglichkeiten nicht erkennen, keinen Durchblick haben; etwas, was man sucht, nicht finden, obwohl es genau vor einem liegt Herkunft: Zur Verbreitung dieser Redensart in Deutschland hat maßgeblich der Dichter und Übersetzer Christoph Martin Wieland (1733-1813) beigetragen, der die Wendung in Anlehnung an antiken Vorbildern wiederholt in seinen Werken verwendete, zum Beispiel: „Die Herren dieser Art blendt oft zu vieles Licht, Sie sehn […]

Diese Webseite führt eine Datenbank deutscher Sprichwörter und Redewendungen.


Vor allem Bedeutung und Herkunft deutscher Redensarten, deren Sinn sich dem Leser nicht sofort erschließt oder die Heutzutage nicht mehr in der ursprünglichen Form angewandt werden.

Jemandem den Kopf waschen

Jemandem den Kopf wa

Bedeutung: Jemandem den Kopf waschen - jemandem seine Meinung sagen, zurechtweisen, ...

Den Vogel abschießen

Den Vogel abschieße

Bedeutung: Den Vogel abschießen - mit etwas erfolgreich sein, für Begeisterung ...

Etwas auf dem Kasten haben

Etwas auf dem Kasten

Bedeutung: Etwas auf dem Kasten haben - besondere Fähigkeiten besitzen, klug/gebildet ...

Wie ein Phönix aus der Asche

Wie ein Phönix aus

Bedeutung: Wie ein Phönix aus der Asche steigen/auferstehen/(sich) erheben - sich ...

Etwas unter den Tisch fallen lassen

Etwas unter den Tisc

Bedeutung: Etwas unter den Tisch fallen lassen - etwas verschweigen, etwas ...