Sprichwörter & Redewendungen

Bedeutung und Herkunft von Sprichwörtern und Redewendungen

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Jemandem den Kopf waschen

Bedeutung: Jemandem den Kopf waschen – jemandem seine Meinung sagen, zurechtweisen, auf Fehler aufmerksam machen, ausschimpfen, ein klärendes Gespräch führen Herkunft: Im Mittelalter wurden die Haare der Menschen, die in die Badestube gingen, vom Bader gewaschen. Dabei ging es oft recht grob zu, wenn der Bader den Kopf einseifte, mit Kleie bestreute und sie kräftig in die Kopfhaut einrieb. So empfand man die Kopfwäsche bisweilen als unangenehme Tortur. Die Redewendung ist erst ab dem 17. Jahrhundert überliefert. Doch auch heute […]

Kein Blatt vor dem Mund nehmen - © jeltovski, morguefile.com

Bedeutung: Kein Blatt vor den Mund nehmen – ohne zu zögern seine Meinung sagen, schonungslos sein, ohne Beschönigung reden, etwas direkt aussprechen, auch wenn es unangenehm ist Herkunft: Diese Redewendung entwickelte sich aus dem Theaterwesen. Früher ging es in den Komödien im Theater recht schonungslos zu – selbst hohe Staatsmänner und Politiker wurden gern auf die Schippe genommen und auch kritisiert. Damit sie dafür nicht bestraft werden konnten, versteckten de Schauspieler ihre Gesichter hinter Masken. Zur Anfangszeit des Theaters gab […]

Jemandem aufs Dach steigen - © doctor_bob, morguefile.com

Bedeutung: Jemandem aufs Dach steigen – sich heftig beschweren, jemandem die Meinung sagen, jemanden unter Druck setzen Herkunft: Diese Redewendung kommt aus dem Mittelalter. Früher besagte die Rechtsprechung, dass jemand in seinem Haus, vorausgesetzt es hatte ein Dach, vollkommen geschützt war. Nach dieser streng eingehaltenen Regel durfte niemand es ohne Erlaubnis des Eigentümers betreten. Nun gab es Leute, die Unrecht begangen und sich in ihrem Haus versteckten – es durfte ja ohne seine Erlaubnis von keinem Fremden betreten werden. So fand […]

Jemandem auf den Zahn fühlen - © duboix, morguefile.com

Bedeutung: Jemandem auf den Zahn fühlen – etwas genauer prüfen, jemanden ausfragen/aushorchen, jemandes Meinung ergründen, auf die Probe stellen Herkunft: Früher gab es noch keine Zahnärzte und bis ins 18. Jahrhundert übernahmen Bader, Barbiere oder der Dorfschmied die „Zahnpflege“. Da damals noch keine technischen Errungenschaften der heutigen Zeit zur Verfügung standen, blieb dem „Zahnarzt“ oft nichts anderes übrig, als durch Klopfen und Befühlen herauszufinden, welcher der schmerzende Zahn war und ihn oft mithilfe einer Zange – ohne Betäubung versteht sich […]

Diese Webseite führt eine Datenbank deutscher Sprichwörter und Redewendungen.


Vor allem Bedeutung und Herkunft deutscher Redensarten, deren Sinn sich dem Leser nicht sofort erschließt oder die Heutzutage nicht mehr in der ursprünglichen Form angewandt werden.

Jemandem den Kopf waschen

Jemandem den Kopf wa

Bedeutung: Jemandem den Kopf waschen - jemandem seine Meinung sagen, zurechtweisen, ...

Den Vogel abschießen

Den Vogel abschieße

Bedeutung: Den Vogel abschießen - mit etwas erfolgreich sein, für Begeisterung ...

Etwas auf dem Kasten haben

Etwas auf dem Kasten

Bedeutung: Etwas auf dem Kasten haben - besondere Fähigkeiten besitzen, klug/gebildet ...

Wie ein Phönix aus der Asche

Wie ein Phönix aus

Bedeutung: Wie ein Phönix aus der Asche steigen/auferstehen/(sich) erheben - sich ...

Etwas unter den Tisch fallen lassen

Etwas unter den Tisc

Bedeutung: Etwas unter den Tisch fallen lassen - etwas verschweigen, etwas ...