Sprichwörter & Redewendungen

Bedeutung und Herkunft von Sprichwörtern und Redewendungen

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Jemandem den Kopf waschen

Bedeutung: Jemandem den Kopf waschen – jemandem seine Meinung sagen, zurechtweisen, auf Fehler aufmerksam machen, ausschimpfen, ein klärendes Gespräch führen Herkunft: Im Mittelalter wurden die Haare der Menschen, die in die Badestube gingen, vom Bader gewaschen. Dabei ging es oft recht grob zu, wenn der Bader den Kopf einseifte, mit Kleie bestreute und sie kräftig in die Kopfhaut einrieb. So empfand man die Kopfwäsche bisweilen als unangenehme Tortur. Die Redewendung ist erst ab dem 17. Jahrhundert überliefert. Doch auch heute […]

Auf den Keks gehen - © mconnors, morguefile.com

Bedeutung: Auf den Keks gehen – jemandem auf die Nerven gehen, Ablehnung/Überdruss hervorrufen, lästig werden, aufdringlich sein Herkunft: Der Ursprung dieser Redewendung ist nicht sicher geklärt. Sie ist erst in den letzten dreißig Jahren populär geworden. In den 1960er Jahren nannte man durchgeknallte, verrückte Personen „cake“ oder „fruitcake“, daher könnte hier der Zusammenhang zum Keks liegen. Vielleicht entstand so auch der Ausdruck „einen weichen Keks haben“, der jemanden bezeichnet, der nicht ganz bei Verstand ist. Somit ergibt sich der Zusammenhang […]

Den Kopf in den Sand stecken - © heyjude, morguefile.com

Bedeutung: Den Kopf in den Sand stecken – vor einem Problem davonlaufen, eine Gefahr nicht wahrhaben wollen, vor der Wirklichkeit fliehen, wegschauen, etwas leugnen, sich einem Problem nicht stellen, sich der Realität verschließen, die Augen vor einer unangenehmen Tatsache/Situation verschließen Herkunft: Diese Redensart stammt vielleicht aus der Kolonialzeit, als die Europäer in Afrika zum ersten Mal Strauße beobachteten. Strauße senken bei Gefahr ihre Köpfe sehr nah über den Boden. Für die Europäer sah es so aus, als würden sie den […]

Geld auf den Kopf hauen - © prill, istockphoto.com

Bedeutung: Geld auf den Kopf hauen – Geld verschwenderisch (meist für Vergnügungen) ausgeben, verprassen, leichtfertig ausgeben Herkunft: Als sich im 16. bis 19. Jahrhundert die territoriale und staatliche Zersplitterung der deutschen Länder auf dem Höhepunkt befand, wurden oftmals eigene Münzen geprägt. Nicht nur die mächtigen Fürstentümer wie Sachsen oder Bayern hatten das Recht von den immer schwächer werdenden Kaisern verliehen bekommen, sondern auch weit unbedeutendere Fürsten, Städte und geistliche Würdenträger erstritten das Recht oder nahmen es sich einfach. So gab […]

Diese Webseite führt eine Datenbank deutscher Sprichwörter und Redewendungen.


Vor allem Bedeutung und Herkunft deutscher Redensarten, deren Sinn sich dem Leser nicht sofort erschließt oder die Heutzutage nicht mehr in der ursprünglichen Form angewandt werden.

Jemandem den Kopf waschen

Jemandem den Kopf wa

Bedeutung: Jemandem den Kopf waschen - jemandem seine Meinung sagen, zurechtweisen, ...

Den Vogel abschießen

Den Vogel abschieße

Bedeutung: Den Vogel abschießen - mit etwas erfolgreich sein, für Begeisterung ...

Etwas auf dem Kasten haben

Etwas auf dem Kasten

Bedeutung: Etwas auf dem Kasten haben - besondere Fähigkeiten besitzen, klug/gebildet ...

Wie ein Phönix aus der Asche

Wie ein Phönix aus

Bedeutung: Wie ein Phönix aus der Asche steigen/auferstehen/(sich) erheben - sich ...

Etwas unter den Tisch fallen lassen

Etwas unter den Tisc

Bedeutung: Etwas unter den Tisch fallen lassen - etwas verschweigen, etwas ...