Sprichwörter & Redewendungen

Bedeutung und Herkunft von Sprichwörtern und Redewendungen

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Hand und Fuß haben

Bedeutung: Hand und Fuß haben – etwas ist gut durchdacht, ein solides Vorhaben, etwas ist vertrauenswürdig Herkunft: Diese Redensart entwickelte sich im Mittelalter. Ein intakter Körper hieß volle Belastbarkeit und Tauglichkeit. In dieser Zeit bedeutete das Abhacken eines der Gliedmaßen eine Einschränkung, wurde sogar die rechte Hand und der linke Fuß entfernt, bedeutete das die komplette Hilflosigkeit für einen Mann: Er konnte weder ein Pferd besteigen noch ein Schwert führen. Dementsprechend war dies oftmals eine schwerwiegendere Strafe als beispielsweise die […]

Jemanden auf dem falschen Fuß erwischen - © xenia, morguefile.com

Bedeutung: Jemandem auf dem falschen Fuß erwischen – jemanden unvorbereitet erwischen/ertappen/überraschen, zu einem ungünstigen Zeitpunkt erscheinen Herkunft: Diese Redewendung kommt aus dem Sport. Viele Sportler, besonders Fußballer und Tennis- oder Badmintonspieler haben ein „starkes“ Bein, das sie beim Abspielen stärker belasten und mit diesem Bein stärker schießen können oder einen festeren Stand haben. Erwischt man sie auf dem „falschen Fuß“, fällt das Ergebnis schwächer aus. Auch Nicht-Sportler kann man auf dem „falschen Fuß“ erwischen – zum Beispiel, wenn jemand nicht […]

Einen Pferdefuß haben - © xpSquid, morguefile.com

Bedeutung: Einen Pferdefuß haben – einen Haken/Nachteil haben, Unannehmlichkeit, etwas geht nicht mit rechten Dingen zu Herkunft: Diese Redewendung bezieht sich auf den Teufel. Schon seit dem 18. Jahrhundert wird von dem Pferdefuß im Zusammenhang mit dem Teufel erzählt, in Goethes „Faust“ ist dies zum Beispiel Mephisto. Die Figur des Teufels, der einen Pferdefuß hat, den er stets zu verbergen versucht, findet oft Anwendung, wenn die Autoren ausdrücken wollen, dass etwas nicht mit rechten Dingen zugeht.

Kalte Füße kriegen - © karpati, morguefile.com

Bedeutung: Kalte Füße kriegen – einen Rückzieher machen, Angst/Bedenken bekommen, unsicher werden Herkunft: Buchstäblich kalte Füße bekommt man, seit es das Glücksspiel gibt. Früher waren Glücksspiele verboten, und so zog man sich zum Kartenspielen um Geld in die Kellerräume zurück. Dort wurde nicht geheizt und es war somit meist recht kalt. Dies wurde von Spielern, die ein schlechtes Blatt hatten, als Ausrede genutzt, um aus dem Spiel auszusteigen: „Ich hab so kalte Füße, ich geh jetzt mal lieber“. So entwickelte […]

Diese Webseite führt eine Datenbank deutscher Sprichwörter und Redewendungen.


Vor allem Bedeutung und Herkunft deutscher Redensarten, deren Sinn sich dem Leser nicht sofort erschließt oder die Heutzutage nicht mehr in der ursprünglichen Form angewandt werden.

Den Vogel abschießen

Den Vogel abschieße

Bedeutung: Den Vogel abschießen - mit etwas erfolgreich sein, für Begeisterung ...

Etwas auf dem Kasten haben

Etwas auf dem Kasten

Bedeutung: Etwas auf dem Kasten haben - besondere Fähigkeiten besitzen, klug/gebildet ...

Wie ein Phönix aus der Asche

Wie ein Phönix aus

Bedeutung: Wie ein Phönix aus der Asche steigen/auferstehen/(sich) erheben - sich ...

Etwas unter den Tisch fallen lassen

Etwas unter den Tisc

Bedeutung: Etwas unter den Tisch fallen lassen - etwas verschweigen, etwas ...

Kohldampf haben/schieben

Kohldampf haben

Bedeutung: Kohldampf haben/schieben - großen Hunger haben, sehr hungrig sein, starken ...