Sprichwörter & Redewendungen

Bedeutung und Herkunft von Sprichwörtern und Redewendungen

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Jemandem Zunder geben

Bedeutung: Jemandem Zunder geben – jemanden scharf kritisieren, zusetzen; anfeuern, antreiben; seine Wut an einer Person auslassen Herkunft: Bei Zunder (davon kommt das Wort „zünden“) handelt es sich um leicht entzündlichen Baumschwamm, der vor Erfindung von Streichhölzern für das Entzünden von Feuer mit Hilfe von Feuersteinen oder Glut verwendet wurde. Gibt eine Person einer anderen Zunder, kann das mehrere Variationen aufweisen. Damit begonnen, dass jemand angefeuert wird, beispielsweise bei einem Wettkampf, bis hin zu auflodernder Wut, die man an jemanden […]

Wie ein Lauffeuer - © ronnieb, morguefile.com

Bedeutung: Wie ein Lauffeuer – sich mit hoher Geschwindigkeit ausbreiten (meist Gerüchte) Herkunft: Der Ursprung dieser Redewendung stammt aus dem 17. Jahrhundert. Ein Lauffeuer war eine eine Spur aus Schwarz- oder Schießpulver, die zur Fernzündung einer Sprengladung angezündet wurde. Die Pulverspur verbrannte rasend schnell, genau wie sich heutzutage manche Gerüchte äußerst schnell herumsprechen und sich Klatsch und Tratsch durch Weitererzählen verbreitet.

Für jemanden die Kastanien/Kartoffeln aus dem Feuer holen - © jade, morguefile.com

Bedeutung: Für jemanden die Kastanien/Kartoffeln aus dem Feuer holen – jemandem eine unangenehme Aufgabe abnehmen, etwas riskieren, aus einer heiklen Situation helfen Herkunft: Ursprünglich stammt die Redewendung „Für jemanden die Kastanien aus dem Feuer holen“ aus der Fabel „Der Affe und die Katze“ des Dichters Jean de la Fontaine, in der ein Affe die Katze dazu bringt, ihm die Esskastanien aus dem Feuer zu holen. Früher war von Kastanien die Rede, heutzutage finden auch die Kartoffeln Anwendung in der Redewendung.

Für jemanden die Hand ins Feuer legen - © Wikipedia

Bedeutung: Für jemanden die Hand ins Feuer legen – zu jemandem festes Vertrauen haben, für jemanden bürgen, haften, einstehen Herkunft: Diese Redensart stammt aus dem Mittelalter. Damals musste man beim „Gottesurteil“, um seine Unschuld zu beweisen, tatsächlich seine Hand ins Feuer legen. Am Ausmaß der Verbrennungen konnte man angeblich den Umfang der Schuld erkennen. Gaius Mucius Scaevola, eine Figur aus der römischen Frühgeschichte, soll Rom gerettet haben, als die Stadt 508 v. Chr. vom feindlichen Etruskerkönig Lars Porsenna belagert wurde. […]

Diese Webseite führt eine Datenbank deutscher Sprichwörter und Redewendungen.


Vor allem Bedeutung und Herkunft deutscher Redensarten, deren Sinn sich dem Leser nicht sofort erschließt oder die Heutzutage nicht mehr in der ursprünglichen Form angewandt werden.

Den Vogel abschießen

Den Vogel abschieße

Bedeutung: Den Vogel abschießen - mit etwas erfolgreich sein, für Begeisterung ...

Etwas auf dem Kasten haben

Etwas auf dem Kasten

Bedeutung: Etwas auf dem Kasten haben - besondere Fähigkeiten besitzen, klug/gebildet ...

Wie ein Phönix aus der Asche

Wie ein Phönix aus

Bedeutung: Wie ein Phönix aus der Asche steigen/auferstehen/(sich) erheben - sich ...

Etwas unter den Tisch fallen lassen

Etwas unter den Tisc

Bedeutung: Etwas unter den Tisch fallen lassen - etwas verschweigen, etwas ...

Kohldampf haben/schieben

Kohldampf haben

Bedeutung: Kohldampf haben/schieben - großen Hunger haben, sehr hungrig sein, starken ...