Sprichwörter & Redewendungen

Bedeutung und Herkunft von Sprichwörtern und Redewendungen

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Bedeutung:

Blaumachen – Arbeit oder Schule schwänzen, unentschuldigt fehlen, grundloses Fernbleiben

Blaumachen - © Alvimann, morguefile.com

Blaumachen – © Alvimann, morguefile.com

Herkunft:

Diese Redensart stammt vom früheren „Blauen Montag“. Dieser freie Tag war früher bei den Färbern gebräuchlich, die die zu färbende Wolle am Sonntag zum Einwirken in das Färbebad legten. Montags nahmen sie die Wolle dann aus dem Bad und ließen sie an der Luft trocknen. Die spezielle Farbe, die damals verwendet wurde (unbestätigte Quellen sagen, es war besonders viel Urin darin, weshalb die Färber am Montag nach ordentlichem Biergelage am Sonntag gar nicht arbeiten konnten), reagierte mit einer chemischen Reaktion mit der Luft und wurde blau. Die Färber mussten diese Reaktion abwarten, konnten währenddessen nichts tun und machten buchstäblich „blau“.

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Vor allem Bedeutung und Herkunft deutscher Redensarten, deren Sinn sich dem Leser nicht sofort erschließt oder die Heutzutage nicht mehr in der ursprünglichen Form angewandt werden.

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Bedeutung: Jemandem den Kopf waschen - jemandem seine Meinung sagen, zurechtweisen, ...

Den Vogel abschießen

Den Vogel abschieße

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Etwas auf dem Kasten haben

Etwas auf dem Kasten

Bedeutung: Etwas auf dem Kasten haben - besondere Fähigkeiten besitzen, klug/gebildet ...

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Bedeutung: Wie ein Phönix aus der Asche steigen/auferstehen/(sich) erheben - sich ...

Etwas unter den Tisch fallen lassen

Etwas unter den Tisc

Bedeutung: Etwas unter den Tisch fallen lassen - etwas verschweigen, etwas ...