Sprichwörter & Redewendungen

Bedeutung und Herkunft von Sprichwörtern und Redewendungen

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Paroli bieten - © Alvimann, morguefile.com

Bedeutung: Paroli bieten – Kontra geben, jemandem selbstbewusst/entschlossen gegenüber treten, Widerstand leisten, sich jemandem gegenüber behaupten Herkunft: Ursprünglich kommt die Redensart „Paroli bieten“  ( ital. „pari“ = „gleich, quitt“) aus dem Glücksspiel. Beim französischen Glücksspiel „Pharo“ kann ein Spieler darauf verzichten, sich den Gewinn, den er mit einer Karte erzielt hat, sofort auszahlen zu lassen. Knickt er stattdessen eine Ecke der Karte um, bedeutet dies, dass er noch mal alles auf diese Karte setzt. Diesen Spielzug nennt man „Paroli bieten“. […]

Die Gelegenheit beim Schopfe packen - © KariHoglund, istockphoto.com

Bedeutung: Die Gelegenheit beim Schopfe packen – die Gelegenheit/Glück/Zufall schnell nutzen, eine günstige Situation ausnutzen Herkunft: Diese Redewendung bezieht sich bildlich auf einen Gott der griechischen Mythologie, dem Gott der günstigen Gelegenheit, des günstigen Augenblicks, der Kairos genannt wurde. Kairos war ständig in Bewegung und so schnell, dass man ihn erst bemerkte, wenn er direkt vor einem stand. Es gab nur eine Möglichkeit, ihn festzuhalten: ohne nachzudenken seinen langen Haarschopf packen, der ihm in die Stirn fiel. Denn war Kairos […]

Jemanden in die Schranken weisen - © mothdevil, morguefile.com

Bedeutung: Jemanden in die Schranken weisen – jemanden zurechtweisen, seine Grenzen klar machen, jemanden anweisen, nach bestimmten Regeln zu spielen Herkunft: Diese Redewendung kommt von den mittelalterlichen Ritterturnieren. Die Kampfplätze beim Lanzenstechen oder Bogenschießen waren durch Holzbalken (Schranken) in Bahnen abgeteilt, innerhalb derer die Ritter gegeneinander antraten. Wies man einen Ritter also in seine Schranken, hatte er in genau diesen zu bleiben, um ehrenhaft gegen seinen Gegner zu kämpfen.

Das geht auf keine Kuhhaut - © Kevin_P, morguefile.com

Bedeutung: Das geht auf keine Kuhhaut – etwas ist sehr viel, unbeschreiblich, unerträglich, eine Frechheit/Gemeinheit/Unverschämtheit, unerhört/untragbar sein, zu weit gehen, das erträgliche Maß übersteigen Herkunft: Bevor das uns heute bekannte Papier etwa im 12. Jahrhundert in Europa Einzug hielt und sich nach und nach durchsetzte, schrieben die Menschen früher auf Pergament. Pergament wurde seit dem Altertum aus Tierhäuten gefertigt. Dazu wurden sie gewässert, mit Kalklösung behandelt, von Haaren befreit und gereinigt, gespannt, getrocknet und anschließend zugeschnitten. Im Mittelalter dachten nun […]

Diese Webseite führt eine Datenbank deutscher Sprichwörter und Redewendungen.


Vor allem Bedeutung und Herkunft deutscher Redensarten, deren Sinn sich dem Leser nicht sofort erschließt oder die Heutzutage nicht mehr in der ursprünglichen Form angewandt werden.

Den Vogel abschießen

Den Vogel abschieße

Bedeutung: Den Vogel abschießen - mit etwas erfolgreich sein, für Begeisterung ...

Etwas auf dem Kasten haben

Etwas auf dem Kasten

Bedeutung: Etwas auf dem Kasten haben - besondere Fähigkeiten besitzen, klug/gebildet ...

Wie ein Phönix aus der Asche

Wie ein Phönix aus

Bedeutung: Wie ein Phönix aus der Asche steigen/auferstehen/(sich) erheben - sich ...

Etwas unter den Tisch fallen lassen

Etwas unter den Tisc

Bedeutung: Etwas unter den Tisch fallen lassen - etwas verschweigen, etwas ...

Kohldampf haben/schieben

Kohldampf haben

Bedeutung: Kohldampf haben/schieben - großen Hunger haben, sehr hungrig sein, starken ...